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Die Sauberkeitserziehung

 

Die Sauberkeitserziehung wird individuell vom Entwicklungsstand des einzelnen Kindes bestimmt. Das Alter, in dem das Kind „trocken wird“, ist von Kind zu Kind verschieden. Erst im Alter von etwa zwei Jahren sind Kinder überhaupt in der Lage, ihre Schließmuskeln zu kontrollieren. Daher führt ein früher Beginn der Sauberkeitserziehung nicht zu einer Beschleunigung der Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle. Das Kind zeigt uns selbst an, wann es bereit ist, „trocken zu werden“. Das heißt, das Kind braucht kein Sauberkeitstraining, sondern Vorbilder zum Nachahmen. Wir beginnen in der Krabbelstube mit der Sauberkeitserziehung in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Geht das Kind zuhause weitestgehend selbstständig auf Toilette, wird es auch im Krabbelstubenalltag von uns unterstützt.

 

Wenn Kinder noch Windeln tragen, aber den Wunsch äußern, auf Toilette gehen zu wollen, unterstützen wir das Kind in seinem Interesse und begleiten es. Wir schauen uns thematisch passende Bilderbücher an und versuchen, durch Gespräche dem Interesse der Kinder an diesem Thema gerecht zu werden. Wir unterstützen eine kindorientierte Sauberkeitserziehung, indem wir auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen und im ständigen Dialog mit den Eltern stehen. Aus hygienischen Gründen verwenden wir in der KEK keine Töpfchen oder Toilettenaufsätze. Es stehen aber ausreichend altersgerechte Kindertoiletten zur Verfügung.