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Die Entstehungsgeschichte der KEK e.V.

 

Wie es 1993 begann

1993 gab es in Kronberg 20 Betreuungsplätze für Krabbler im Alter von 1-3 Jahren. Damit lag Kronberg schon weit über dem Angebot der Nachbargemeinden, aber trotzdem deckte dieses Angebot den Bedarf an Kleinkindbetreuung nicht. Im Herbst 1993 fanden sich engagierte Eltern zusammen, um zum Aufbau einer Krabbelstube gemeinsam die „Kronberger Elterninitiative Krabbelstube KEK e.V.” zu gründen. Die Stadt Kronberg befürwortete und unterstützte diese Initiative. Die Gründung eines gemeinnützigen Vereins war die Voraussetzung für die Einrichtung einer Krabbelstube in städtischen Räumen der Villa Winter und die städtische Bezuschussung.

Das Startkapital der KEK e.V. waren einige Spenden und ein städtischer Zuschuss. Mit diesem Budget galt es, ein komplettes Krabbelstubenangebot mit Schlafraum, Spielzimmer und Küche und vor allem auch qualifiziertem Personal zu finanzieren. Dabei kam es uns entgegen, dass ein städtischer Kindergarten die Villa Winter übergangsweise genutzt hatte, so dass dort bereits sanitäre Anlagen für Kinder installiert waren, denn dies ist häufig der größte Kostenfaktor bei der Einrichtung einer Kinderbetreuung.

Nach 5 Monaten war die Krabbelstube mit Betriebserlaubnis, Mobiliar und Personal startklar. Die Eltern hatten die zwei großen Räume tatkräftig renoviert, die Bettchen waren besorgt und liebevolles Personal wartete auf die kleinen Pioniere. Zum 1.5.1994 bezogen die ersten 10 KEK-Krabbler ihr Domizil in der Villa Winter.

 

Erste Erweiterung 1996

Aufgrund der großen Nachfrage an Kleinkindbetreuung wurde in Absprache mit der Stadt Kronberg im Oktober 1996 die zweite Krabbelgruppe eingerichtet. Dafür zog die KEK gemeinsam mit dem Kindergarten Racker-Acker in den Z-Bau um. Der KEK stand dort die obere Etage zur Verfügung. Mot viel Initiative und Engagement wurden hier eine kleine separate Küche, sanitäre Anlagen und je zwei Spiel- und Schlafräume eingerichtet. Das Außengelände wurde gemeinsam genutzt.

 

Zweite Erweiterung 2000

Im Sommer 2000 verließ der Kindergarten Racker-Acker den Z-Bau und zog in sein eigenes Haus in Schönberg um. Die KEK vergrößerte sich daraufhin um noch eine Krabbelgruppe und eine Hortgruppe, um das von der Stadt Kronberg gweünschte Angebot der Ganztagsbetreuung für Schulkinder, hauptsächlich von der Kronthalschule, zu erweitern. Somit wurde das Haus jetzt von 50 KEK-Kindern genutzt.

 

Dritte Erweiterung 2002

Im Februar 2002 wurde wegen des durch neue gesetztliche Regelungen entstandenen Mangels an Kindergartenplätzen im letzten freien Raum des Z-Baus eine Kindergartengruppe eingerichtet. Damit war die KEK das erste Kinderhaus in Kronberg, das Kinder im Alter von 1-10 Jahren betreut.

 

Änderung der Gruppenzusammensetzung 2005

2005 wurde die dritte Krabbelstubengruppe zugunsten einer altersgemischten Gruppe aufgelöst. In der altersgemischten Gruppe wurde familienähnlich ein Angebot für 2-10jährige Kinder eingerichtet. Dies brachte ein hohes Maß an Bedarfsorientierung und die Möglichkeit mit sich, mehr Kinder nach Ablauf der Krabbelstubenzeit in der KEK zu behalten, wie dies von den Eltern gewünscht war. Die KEK hatte damit ihre heutige Größe mit 5 Kindergruppen und insgesamt 86 Kindern erreicht.

 

Änderung der Gruppenstruktur 2013


Die letzte große Umstrukturierung hat die KEK im Jahr 2013 vorgenommen. Aufgrund des gesetzlichen Anspruchs an U3-Betreuung wurde die Anzahl der Krabbelstubenplätze erhöht.